An einem sch√∂nen Pariser Maimorgen fallen pl√∂tzlich Sch√ľsse. Vor einer Einkaufspassage strecken MP-Garben zwei Personen nieder. Ein Motorrad rast davon.
Commissaire Daquin und sein Team sind geschockt: Einer der Ihren ist tot, niedergeschossen an der Seite einer Unbekannten. Warum war Romero ohne Wissen der Kollegen unterwegs? Hat er sich in zwielichtige Machenschaften verstrickt? Eine F√§hrte gibt es, und die f√ľhrt ins Fu√üballstadion des FC Lisle-sur-Seine, der momentan um die Meisterschaft k√§mpft. Nicht gerade Daquins bevorzugtes Terrain. Doch der Commissaire ist nicht der Typ, der den Ball flach h√§lt ‚Ķ

Commissaire Daquin, ersch√ľttert vom Tod seines Lieblingskollegen, rei√üt die Ermittlung an sich.
Romeros Rolle scheint undurchsichtig. Warum war er mit der drogenabh√§ngigen Nadine Speck unterwegs? Und wer war der Auftraggeber des nicht sonderlich professionell ausgef√ľhrten Attentats?
Daquin selbst √ľberpr√ľft die F√§hrte, die zu Nadines Bruder f√ľhrt, dem Stadionwart des FC Lisle-sur-Seine. Noch drei Spieltage, dann k√∂nnte der Club nach einem spektakul√§ren Aufstieg franz√∂sischer Meister sein. Vereinspr√§sident Reynaud, Bauunternehmer und B√ľrger meister einer schwierigen Banlieue, regiert den Verein wie ein Sonnen k√∂nig ‚Äď mit eiserner Faust und ohne Scheu vor schmutzigen Methoden. Die Ermittlung nimmt Fahrt auf, als in Reynauds Umfeld ein weiterer Mord geschieht. Daquin wird rabiat ‚Äď und st√∂√üt auf ein Dickicht aus Intrigen und Vorteilsnahme.

Dominique Manotti: Abpfiff. √úbersetzt von Andrea Stephani. Ariadne 2015. (Kop, 1998).

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