In Hollywoodfilmen schnellt ein Typ, der fast ertrunken w√§re, f√ľr gew√∂hnlich aus dem Wasser hoch ins Sonnenlicht und schnappt dabei gierig nach Luft, das ganze Gesicht ein einziger Ausdruck von Erleichterung. Als Driver zum ersten Mal auftauchte, vor sechs oder sieben Jahren, war es genau umgekehrt ‚Äď sein erster Impuls war, wieder abzutauchen in die Dunkelheit. Aber manchmal laufen die Dinge eben nicht so, wie man will. Vor allem, wenn bereits mehrere Leute f√ľr eine Tasche mit gestohlenem Geld draufgegangen sind. Erst als die Sache geregelt war, konnte Driver verschwinden und eine andere Identit√§t annehmen. Nur hatte er nicht damit gerechnet, dass ihn die Vergangenheit eines Tages einholen w√ľrde. Sie kamen an einem Samstagmorgen, kurz nach elf Uhr, zu zweit. Es war bereits hei√ü und w√ľrde noch hei√üer werden ‚Ķ

James Sallis: Driver 2. √úbersetzt von J√ľrgen B√ľrger und Kathrin Bielfeld. Liebeskind 2012. (Driven, 2012).

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