Jack Taylor ist trocken. Außerdem hat er den Vorsatz gefasst, sich in Zukunft nicht mehr als Privatermittler zu betätigen. Da bekommt er Post: Es handelt sich um eine Todesliste, auf der zwei Polizisten, eine Nonne, ein Richter und ein Kind stehen. Unterzeichner ist ein gewisser Benedictus, der bereits angefangen hat, diese Liste abzuarbeiten: Zwei Tage zuvor ist in Galway ein Polizist auf mysteriöse Weise bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Jack wirft seinen guten Vorsatz kurzerhand √ľber Bord und nimmt Ermittlungen auf ‚Äď in deren Zuge er sich einem Gegner gegen√ľbersieht, der ihn nicht nur wieder zur Flasche greifen l√§sst, sondern ihm schon sehr bald noch weit Schlimmeres abverlangt.

¬ĽIch hatte geschworen, nicht mehr im Ermittlungsgesch√§ft zu sein, aber dies war pers√∂nlich, zumindest deutete der Wahnsinnige, der den Brief geschrieben hatte, das an. Ich hatte die Wahl. Ich konnte den Brief einfach ignorieren, oder ‚Ķ Dieses Oder war immer schon der Fluch meines Lebens gewesen.

Ken Bruen: Jack Taylor gegen Benedictus. √úbersetzt von Harry Rowohlt. Atrium 2012. (Sanctuary, 2008).

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