Nachdem Jack Taylor bei der Polizei rausgeflogen ist und als Privatermittler mehr Schaden angerichtet hat als die Verbrecher, die er zu stellen versuchte, hat er sich nach London verkrĂŒmelt. Seine „Ermittlungen“ hatten immerhin zu drei bis vier Morden, etlichen gebrochenen Herzen und einem dicken Batzen Bargeld gefĂŒhrt. Doch auch London hĂ€lt nicht, was es nie versprochen hat: Statt in einer schicken Wohnung mit Parkblick landet Jack in einem beheizbaren Kabuff in einem Abrissviertel.

Jetzt kehrt Jack Taylor mit zwei Errungenschaften nach Irland zurĂŒck: einem neuen Ledermantel und einer handfesten Koks-AbhĂ€ngigkeit. Kaum ist er in Galway angekommen, bittet ihn ein Landfahrer um Hilfe: »Man bringt unsere Leute um«. Ein neuer Fall – zu dem sich ein paar Pints spĂ€ter noch ein zweiter gesellt: Am Claddagh Basin werden des Nachts SchwĂ€ne gemetzelt. Jack ist wieder zu Hause. Und macht sich an die Arbeit.


 

Ken Bruen: Jack Taylor liegt falsch. Übersetzt von Harry Rowohlt. Atrium, 2010. (The Killing of the Tinkers, 2002).

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