Im Bosque de La Habana wird am 6. August, am Tag der Verkl√§rung Jesu, die Leiche eines Transvestiten gefunden. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Toten um Alexis Aray√°n, den Sohn eines Diplomaten, handelt, will sich bei der Polizei keiner die Finger an dem Fall verbrennen. Nur Mario Conde, f√ľr sechs Monate zum Erkennungsdienst strafversetzt, ist froh, nicht mehr l√§nger Karteikarten ausf√ľllen zu m√ľssen, und springt ohne zu z√∂gern ein.
Seine Ermittlungen f√ľhren ihn zu Marqu√©s, einem exzentrischen und legend√§ren Theaterregisseur, der als Homosexueller ge√§chtet in einem zerfallenden Haus lebt. Kultiviert, intelligent und mit feiner Ironie begabt, f√ľhrt dieser Conde in eine verborgene Welt ein und treibt gleichzeitig ein listiges Verwirrspiel.


 

Leonardo Padura: Labyrinth der Masken. √úbersetzt von Hans-Joachim Hartstein. metro im Unionsverlag 2005. (M√°scaras, 1997).

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