Didier Daeninckx und seine Literatur stehen für eine Wende im französischen Roman noir. Daeninckx gilt als Begründer des »Néopolar«, eines linken, politisierten und gesellschaftskritischen Krimis, der weder das »Milieu« noch die bestehende Ordnung romantisiert. Sein Stil zeichnet sich durch formale Knappheit und den Bezug zu realen Konflikten aus. Sein Hauptanliegen besteht darin, untergründige und tabuisierte historische Ereignisse fiktional zu thematisieren und die Erinnerung an die Besiegten der Geschichte wach zu halten.

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