Sylvie Derijke ist nicht schlecht ĂŒberrascht, als sie in ihrem Hausflur zwei Kinder aufliest. Noch dazu, als ihr klar wird, daß es sich um François und SĂ©bastien Walin-Delcreuze handelt, 14 und 12 Jahre alt – und vor zwei Tagen entfĂŒhrt! Walin-Delcreuze, das ist jene Familie, die nicht nur fĂŒr das private Schicksal der jetzt von der StĂŒtze lebenden Sylvie verantwortlich ist, sondern den wirtschaftlichen Niedergang der ganzen Region zu verantworten hat. Als die Eltern der beiden Kinder zeitgleich bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen, reagieren die beiden Jungen paradox.


Pascale Fonteneau: Die verlorenen Söhne der Sylvie Derijke. Übersetzt von Antje Kaiser. Distel Literaturverlag, 2001. (Les fils perdus de Sylvie Derijke, 1995).

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