Lenina Rabe ist sich sicher. Es war Mord und kein Unfall. Was trieb ihren Vater nachts zum Athabaska-Kai? Und was suchte der Mann mit der Narbe, den sie bei einem Einbruch in das Detektivb√ľro √ľberrascht? Lenina, eine junge Frau, die lieber Beethoven h√∂rt als sich mit ihren Freundinnen in den einschl√§gigen Clubs auf dem Kiez zu am√ľsieren, erh√§lt immer verwirrendere Informationen. Ihr Vater, ein alter Revoluzzer und Stra√üenk√§mpfer, soll gute Kontakte zur D.P.O., der neugegr√ľndeten ¬ĽDeutschen Partei f√ľr die Ordnung¬ę gehabt haben. Und der Mann mit der Narbe macht offenkundig krumme Gesch√§fte mit Hektor, dem Besitzer des Szene-Ladens ¬ĽSold To The Highest Buddha Inc.¬ę, f√ľr den Lenina heimlich schw√§rmt.
Bei ihrer Suche stolpert sie √ľber Dokumente, f√ľr die sich nicht nur die selbsternannten Sauberm√§nner der Stadt interessieren. Mit Hilfe ihrer in der Anti-Globalisierungsbewegung engagierten Freunde kommt sie einer Verschw√∂rung auf die Spur, in der neben einem einflu√üreichen Fleischgro√üh√§ndler auch einige ihrer Bekannten aus der Club-Szene verwickelt sind. Von der Polizei gejagt ger√§t Lenina in eine Situation, aus der sie auch ihre Aikido-K√ľnste nicht mehr befreien k√∂nnen.

Robert Brack: Lenina kämpft. Nautilus 2003.

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