Mr. Kawai, ein schwerreicher Japaner, hat genug. 50 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er tritt in den Ruhestand. Fortan kreuzt er mit seiner gesamten Barschaft auf einer Superyacht durch die Weltmeere. Au√üerdem an Bord: die Pl√§ne f√ľr einen Decoder, der den Empfang von √ľber 1000 TV-Kan√§len in ganz Europa erm√∂glicht.

Ganz besonders interessiert ist der deutsche Medienmogul Leonard Kapelli. Aber auch die Franzosen haben im internationalen Gesch√§ft einiges aufzuholen, nachdem ihr Satellit Jeanne d’Arc eines sch√∂nen Tages hoch √ľber dem zugefrorenen Berliner Wei√üensee, auf dem die bezaubernde Lis Lisenfeld gerade ihre Pirouetten drehte, explodiert ist.

Ein Roman √ľber die offizielle Medienmacht und ihren Preis, der in der Halbwelt ausgehandelt wird.

Robert Brack: Nachtkommando. Nautilus 1998.

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